Gesunder Lebensstil schenkt 8 Jahre


Schluss mit Faulenzen und Futtern!
Gesunder Lebensstil schenkt 8 Jahre
El Nariz/Shutterstock.com

Weniger Alkohol trinken, mit dem Rauchen aufhören, sich mehr bewegen… Die guten Vorsätze vom Jahresanfang umzusetzen, fällt vielen schon Ende Januar schwer. Motivationshilfe kommt jetzt aus den USA: Forscher haben ausgerechnet, wieviel zusätzlichen Lebensjahre ein gesundes Leben bringt.

Gesund leben ist schwer

Rauchen, Völlerei und Alkohol gehören zu den bekanntesten Ursachen für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer darauf verzichtet, Sport treibt und ein Normalgewicht hält, fährt besser, heißt es. Doch was bringt ein gesundes Leben konkret? Lebt man dadurch länger, und vor allem, bleibt man auch im Alter länger gesund?

Diesen Fragen sind nun amerikanische Forscher anhand der Daten zweier großer Bevölkerungsstudien mit über 111 000 Männern und Frauen nachgegangen. Alle Teilnehmer hatten zu Beginn der beiden Studien in den 1980er Jahren weder Diabetes noch Krebs oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Sie füllten im Verlauf der nächsten Jahre regelmäßig Fragebögen zu ihren Lebensgewohnheiten und ihrem Gesundheitszustand aus.

Null Gesundheitspunkte = 9 Jahre kürzere Lebenserwartung

In ihrer Berechnung vergaben die Forscher für jedes nicht vorhandene Gesundheitsrisiko (Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung) einen Punkt. 5 Punkte bekamen Teilnehmer, die nie geraucht und einen Body Mass Index (BMI) zwischen 18 und 25 hatten, nicht mehr als 5-15 g Alkohol (Frauen) bzw. 5-30g (Männer) täglich tranken, sich mindestens 3,5 Stunden pro Woche moderat bis anstrengend bewegten und gesund ernährten. Bei Analyse der Gesundheitspunkte und der Krankheits- und Todesdaten der Teilnehmer kamen die Forscher zu folgenden Ergebnissen:

  • 50-Jährige mit 4 oder 5 Gesundheitspunkten (d.h. mit höchstens einem der oben genannten Gesundheitsrisiken) hatten eine weitere Lebenserwartung von 41 Jahren (Frauen) bzw. 39 Jahren (Männer). Bei 50-Jährigen mit 0 Gesundheitspunkten, d.h. Menschen mit einer besonders ungesunden Lebensweise, betrug die Lebenserwartung dagegen nur 32 bzw. 31 Jahre, d.h. 8 bis 9 Jahre weniger als bei den Gesundheitsbewussten.
  • Wer mit 50 Jahren ein gesundes Leben führte, konnte sich auch über 9 bzw. 7 Jahre Lebensjahre mehr ohne chronische Erkrankungen freuen als ungesund Lebende: Die zu erwartenden Lebensjahre ohne chronische Erkrankung betrug bei den Menschen mit 4 – 5 Gesundheitspunkten 34 (Frauen) und 31 (Männer). 50-Jährigen mit 0 Gesundheitspunkten waren dagegen nur die nächsten 24 Jahre ohne Entwicklung einer chronischen Krankheit vergönnt.
  • Die Krebsrate war bei Frauen mit 4 oder 5 Gesundheitspunkten halbiert, bei Männern um 40% reduziert.
  • Der günstigste BMI lag in dieser Studie zwischen 18 und 25, Werte unter 18 und über 30 verkürzten das Leben etwa gleich stark.

Quelle: Ärztezeitung

News

Junge Eltern sind schlechtes Vorbild
Junge Eltern sind schlechtes Vorbild

Ernährung und Bewegung

Werden unsere Kinder immer dicker, weil ihre Eltern ein so schlechtes Vorbild sind? Das ist gut möglich. Denn die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung bezüglich Ernährung und Bewegung junger Eltern sind laut Robert Koch-Institut besorgniserregend.   mehr

Mit Honig gegen Husten
Mit Honig gegen Husten

Natürlicher Helfer

Mit dem Herbst beginnt auch die Erkältungszeit. Doch nicht jede Atemwegsinfektion muss auch mit Medikamenten behandelt werden. Eine Studie aus Oxford empfiehlt stattdessen ein altes Hausmittel.   mehr

Fettleber: Unbemerktes Gesundheitsrisiko
Fettleber: Unbemerktes Gesundheitsrisiko

Jeder 5. Deutsche betroffen

Weit verbreitet, aber oft unbemerkt: Immer mehr Menschen leiden unter einer Fettleber. Entdeckt man sie frühzeitig, lassen sich die drohenden Folgen wie Leberkrebs und Leberzirrhose mit einfachen Maßnahmen abwenden.   mehr

Wie riskant ist die „Pille“?
Wie riskant ist die „Pille“?

Thrombose und Krebs

Seit 60 Jahren wird mit der Anti-Baby-Pille verhütet. Ihre Vorteile sind bekannt. Doch wie sieht es mit Krebsgefahr und Thrombosen aus? Zwei Mainzer Wissenschaftlerinnen haben die aktuelle Studienlage zu den Risiken der Pille ausgewertet.   mehr

Schwangerschaftsdemenz nach Geburt
Schwangerschaftsdemenz nach Geburt

Denkfähigkeit im Wochenbett verringert

Lange wurde angenommen, dass Frauen während der Schwangerschaft übermäßig vergesslich und verwirrt seien. Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt jedoch: Die „Schwangerschaftsdemenz“ der Mutter beginnt erst im Wochenbett.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Marien-Apotheke
Inhaberin Gabriele Jelting
Telefon 08291/1 88 50
Fax 08291/18 85 15
E-Mail apotheke-zusmarshausen@t-online.de